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Geschichte
In einer Urkunde vom 12. Februar 1284 wird Ebni als ,,Ebenin" erwähnt. Lehrer und Heimatforscher Hans Kaupp stellte dazu in einer siedlungsgeschichtlichen
Untersuchung fest, die in den Jahren 1939/1941 in den ,,Blättern des Welzheimer Waldvereins" veröffentlicht wurde, daß die Ortsbezeichnung ,,Ebenin" auf das Vorhandensein einer
,,Ebenenhütte" hinweist. Eine ,,Ebenenhütte" ist der Teil einer Glashütte, in dem die gezogenen Glasröhren im halbwarmen Zustand zum Flachglas geebnet werden.
Steinbach und Fautspach waren zwei Standorte, von denen aus die Glaserhütten bei Ebni entstanden sind. Die Orte und Gewanne mit Namen wie
Hägerhof, Holzbuckel, Grasgehren, Fuchshof, Höfenäckerle, Gallenhöfle, Gallengrotte und Spatzenhof gründeten alle auf das Glaserhandwerk. Alle Glaserhütten im Bereich Ebni, die von
Glaserforscher Karl Greiner als ,,Stützerhütten" bezeichnet wurden, sind nach dem Jahre 1634 eingegangen. Ursachen waren die Folgen der Schlacht bei Nördlingen und vor allem die Pestwellen
jener Zeit. Erwähnt werden sollte noch, daß im Hägerhof, der ältesten bäuerlichen Siedlung dieses Bereichs, noch im Jahr 1800 Pottasche für die Spiegelglashütte in Spiegelberg und sogar bis
zum Jahre 1840 Holzkohle für die Schmieden im Remstal, im Wieslauftal und im Weißacher Tal hergestellt wurde.
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