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Fußweg zwischen Forststraße und Gartenstraße wieder aktiviert –
Reststück auf privater Fläche ausgebaut
Das etwa 1,30 Meter breite „Wegle“ zwischen der Forststraße und der Gartenstraße in Kaisersbach.
Aufgenommen von der Gartenstraße beim Gebäude der Familie Geist. Dieses Teilstück wurde vor kurzem vom Bauhof der Gemeinde mit Asphalt angelegt.
Die Fußwegverbindung zwischen der Forstraße und der Gartenstraße ist sehr alt. Bereits
auf der Flurkarte aus dem Jahre 1831, die sich im Rathaus in Kaisersbach befindet, ist dieser Weg als Fußweg ausgewiesen. Dieser Weg hat sich bis ins 21. Jahrhundert
erhalten. Sogar die Bezeichnung „Weilergasse“ ist noch im amtlichen Kataster zu finden. Zwar immer wieder in Vergessenheit geraten, aber trotzdem noch vorhanden. Welchen
Zweck der Fußweg hatte, können wir heute leider nicht mehr ergründen. Allerdings befand sich ein ungefähr 15 m langes Teilstück im Bereich der Gartenstraße nicht mehr im
Eigentum der Gemeinde, weshalb der Weg dort auch bis vor wenigen Wochen endete.
Bereits Ende letzten Jahres hat der Gemeinderat die Verwaltung beauftragt, die
Reaktivierung des Weges zu versuchen. Es gelang, eine Grunddienstbarkeit von den betroffenen Eigentümern zu erhalten. Hierfür der Familie Albert Geist ein herzliches
Dankeschön für dieses Entgegenkommen.
Der Fußweg, etwa 1,30 m breit, beginnt im Bereich der Forststraße, führt entlang der Voba
Backnang, knickt dann leicht nach links ab und leitet den Fußgänger direkt zur Gartenstraße. Interessant ist die Tatsache, dass auf dem gut 120 m langen Wegle alle
Materialien anzutreffen sind. Im Bereich der Volksbank beginnt es mit einer durchgehenden Pflasterbelag, der aber die gesamte Zufahrtsbreite bedeckt. Dann geht es weiter mit einem
Schotter- und Splittbelag, der dann sehr schnell in einen Grasweg übergeht. Dann wieder Pflaster und zum guten Schluss zur Gartenstraße hin ein Asphaltbelag. Die Gemeinde hat
sich da schon Gedanken gemacht, welchen Belag man für das jetzt gebaute Reststück man da wählt. Da bereits der Asphaltbelag in diesem Bereich vorhanden war, blieb man bei diesem Material.
Wir gehen davon aus, dass der Weg schon eine gute Fußwegverbindung zwischen den
beiden Bereichen des Hauptortes darstellt und auch künftig genutzt werden wird. Insbesondere, wenn das Neubaugebiet „Leinäcker“ verwirklicht wird, ist dies dann die
sicherste und schnellste Fußwegverbindung zwischen diesem Neubaugebiet und unseren öffentlichen Einrichtungen im Bereich „Anwanden“, also Kindergärten, Schule und
Sportanlagen. Aber auch der historische Weg konnte erhalten werden. Allerdings kann der Weg im Winter wegen der geringen Breite und der unterschiedlichen Beläge nicht geräumt und gestreut werden.
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