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Teilorte in der Oberamtsbeschreibung von 1845
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Birkhof
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“Früher auch Bürkhof, Weiler mit 66 evangelischen Einwohnern.
Liegt südöstlich zur rechten Seite der von Welzheim nach Gaildorf führenden Staatsstraße, 1½ Stunden von Kaisersbach und hat eine
eigene Schule. Die Zehenten und alle Grundgefälle gehören, wegen des Klosters Lorch, dem Staat. Auf diesem mittelgroßen Hofgute sitzt
nur 1 Bauer; die übrigen Einwohner sind Taglöhner. Dasselbe ist eine alte Besitzung Lorchs, das in das Amt Pfahlbronn gehörte, und
wird in älteren Lagerbüchern auch Ainstrut genannt. Gernold von Welzheim, Schultheiß zu Lorch, verkaufte 1376 den Kloster, Namens
der “Heiligen der Capelle zu Schatburg meinen Hof, der geheißen ist Ainstrut” um 6 Pfund Heller für recht frei eigen. Ein 1½ Morgen großer Weiher lag noch 1683 hier.”
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Brandhöfle
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“Weiler mit 41 evangelischen Einwohnern. Auf dem Walde östlich 3/4
Stunden von Kaisersbach gelegen. Diese ärmliche, nur 14 Morgen große, auf der Markung von Mönchhof entstandene Ansiedelung ist
neueren Ursprungs und hat mit diesem stets gleiche Schicksale gehabt.”
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Bruch
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“Auch Bruchhof, Weiler mit 92 evangelischen Einwohnern, südwestlich
¾ St. von Kirchenkirnberg, an der Grenze des Oberamts Backnang liegend. Dieses kleine, nur aus 40 Mrg. Baufeld und 17 Mrg. Weiden
bestehende Gut wird von dem obern und untern Bruchhöfle, welche im Jahr 1720 auf Kloster murrhardtschem Waldboden angelegt
wurden, gebildet. Daher bezieht der Staat auch sowohl ein Canon für den Zehenten, als die übrigen Grundgefälle.” Anmerkung: gehörte 1845 zu Kirchenkirnberg.
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Ebersberg und Ebersbergmühle
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“Weiler, dazu Ebersbergmühle, mit 104 evangelischen Einwohnern.
Auf dem Walde Ebersberg genannt, links über der blinden Roth, 1 Stunde südöstlich von Kaisersbach. Wegen Adelbergs bezieht der
Staat alle Grundgefälle. Adelberg kaufte 1382 von Heinrich Töbler, Ströler genannt, Bürger zu Gmünd, um 75 fl. seine 3 Huben “die
gelegen sind in dem Wiler zu Ebersperglen” und 1385 eignet Ulrich von Schechingen, Edelknecht, um seiner Seele Heils willen, diese
Güter dem Kloster, welche Ströler von ihm zu Lehen getragen hatte. Die vorgedachte Mühle (eine Sägmühle) liegt im Thälchen an der
blinden Roth, und wurde 1604 errichtet. Aus alten lagerbüchlichen Gewandbezeichnungen, z.B. “im Heidenäderlin” und im “Heidenbühl”
scheint zu folgen, daß die Römer auch diesen Ort kannten.”
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Eulenhof
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“Weiler mit 42 evangelischen Einwohnern, liegt in westlicher
Richtung, nächst Kaisersbach, im Walde. Die Zehenten und andere Gefälle bezieht, von der Forstverwaltung her, der Staat. Auch dieses
Hofgut ist von geringem Umfange und wurde 1697 in dem rentkammerlichen Walde “Eulengreut” angelegt. Ganz nahe am Weiler, gegen Kaisersbach hin, entspringt die Lein.”
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Fratzenklingenhof und Fratzenwiesenhof
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“Früher Franzenklingenhof. Hof mit 10 Einwohnern, liegt auf dem
Gebirge, nahe bei Ebni, nördlich von demselben. Den großen und kleinen Zehenten, sowie die übrigen Grundgefälle, stehen wegen der
Forstverwaltung dem Staate zu. Dieses rauhe, nur 13 Morgen große Waldgütchen ist eine neuere Ansiedelung und gehört ins Amt Rudersberg. Hier entspringt die Wieslauf.
Früher Franzenwiesenhof. Hof mit 7 evangelischen Einwohnern. Zunächst an der vorgenannten Parcelle gelegen, ein ebenso
geringes, in neueren Zeiten angelegtes, 21 Morgen großes Forstgütchen, das mit demselben alle
Verhältnisse mit dem einzigen Unterschiede theilt, daß den kleinen Zehenten die Pfarrei Steinenberg bezieht.”
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Gallenhöfle
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“Hof mit 8 evangelischen Einwohnern. Auf dem Gebirgsrücken,
ganz nahe bei dem Fratzenklingenhof gelegen; ein noch schlechteres neueres, 10 Morgen großes Forstgütchen als dieser, theilt mit demselben alle seine Verhältnisse.”
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Gebenweiler-Gehren und Gebenweiler Sägmühle
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“Weiler mit 86 Einwohnern, worunter 3 katholisch. Dieser neuere
Ort, früher unter dem Namen Gairenhöfle bekannt, liegt in östlicher Richtung gegen das Roththälchen hin, aber auf der Markung von
Gebenweiler, und theilt stets alle seine Verhältnisse mit demselben.”
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Grairich
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Ohne Oberamtsbeschreibung.
Das heute als Reiterhof genutzte Anwesen liegt östlich der Strasse zwischen Kaisersbach und Gebenweiler.
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Grasgehren
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“Weiler mit 49 evangelischen Einwohnern. Auf dem Gebirgsrücken
der Ebni, westlich über dem Wieslaufthal, 1 Stunde von Kaisersbach gelegen; wurde 1823 von Rudersberg nach Welzheim eingepfarrt. Der große Zehente und andere Gefälle von diesem
geringen Forstgütchen stehen, wegen der Forstverwaltung, dem Staate zu; in den kleinen Zehenten theilen sich dieser und die
Pfarrei Steinenberg. Im Jahre 1694 war nur ein Gut hier, welches zum Forstamt Schorndorf blos einen Schirmschilling zu reichen hatte.”
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Hägerhof
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“Auch Hof Heger. Hof mit 17 evangelischen Einwohnern. Die Lage
dieser Parcelle ist dieselbe, wie die der vorgenannten, nur etwas südlicher. Der große Zehente steht, wegen des Klosters Adelberg,
dem Staate, der kleine der Pfarrei Steinenberg zu. Die übrigen Grundgefälle bezieht der Staat wegen des Klosters Lorch, da dieser bedeutendere Erblehenhof dessen Eigenthum war und in
das Amt Pfahlbronn gehörte. In der Nähe ist der von der Wieslauf gebildete ’Silberteich’.”
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Heppichgehren
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“Früher richtiger “Happichshöften”, Hof mit 18 evangelischen
Einwohnern. Ein geringes, vor etwa 150 Jahren entstandenes, Forstgütchen, nahe bei Ebni, westlich über dem Wieslaufthal gelegen, wurde 1823 von Rudersberg nach Welzheim umgepfarrt.
Alle Zehenten und Grundgefälle bezieht der Staat wegen der Forstverwaltung.”
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Höfenäckerle
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“Auch Häfenackerle, Weiler mit 38 evangelischen Einwohnern. Ein
in neueren Zeiten angelegtes, nur 23 Morgen großes Forstgütchen, auf dem Gebirge, ½ Stunde nordwestlich von Kaisersbach gelegen. Die kirchlichen Verhältnisse wie zuvor. Alle
Zehenten und sonstigen Gefälle bezieht der Staat.”
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Kaltenbronnhof
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“Hof mit 20 evangelischen Einwohnern. Ein ebenso rauhes,
südwestlich von Ebni an der Grenze des Oberamtes Backnang gelegenes, 12 Morgen großes Waldgütchen, das alle Verhältnisse
mit Höfenäckerle theilt und wohl auch neueren Ursprungs ist.”
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Kellerklinghöfle
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In der Oberamtsbeschreibung unter Schmalenberg erwähnt.
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Killenhof
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“Weiler mit 65 evangelischen Einwohnern. Liegt östlich von der
nach Welzheim führenden Straße, auf der Markung von Schadberg, mit welchen der Ort stets seine Verhältnisse theilt. Im Jahre 1489 heißt er ’Kullin’.”
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Klingenmühlhöfle
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“Hof mit 7 Einwohnern. An dem südlichen Abhange des Gebirges
über dem Wieslaufthal gelegen, 1 3/4 Stunden von Kaisersbach
und 3/4 Stunden von Welzheim entfernt. Alle Zehenten und andere
Gefälle von diesem nur 8 Morgen großen und nicht lang entstandenen Gütchen gehören dem Staat.”
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Menzles und Menzlesmühle
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“Menzlens, auch Münzlens und Menzlis, Weiler, dazu Menzlens
-Mühle, mit 62 evangelischen Einwohnern. Auf dem Walde, 1 Stunde östliche von Kaisersbach gelegen. Alle Grundgefälle bezieht wegen des Klosters Lorch der Staat, da demselben, in sein
Amt Pfahlbronn, der Ort gehörte. Noch 1683 bestand er nur aus einem, jedoch getheilten, Hofe.
Die vorgedachte Mühle ist ¼ Stunde entfernt und liegt am Zusammenflusse des Hägbaches und des Gauchhauserbaches, welche hier die schwarze Roth bilden. Die Mühle brannte im Juli
1721 ab. Auf der Markung ist 1/8 Morgen großer Weiher.” (Foto)
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Rotbachhöfle
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“Hof, zunächst unter der Ebersberger-Mühle, an der blinden Roth
gelegen. Ein ganz geringes, 4 Morgen großes, neueres Forstgütlein, mit 6 evangelischen Einwohnern.”
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Rotenmad
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“Rothenmad, Weiler mit 31 evangelischen Einwohnern. Ein
geringes Forstgut, neueren Ursprungs von 18 Morgen auf dem Gebirge, westlich 3/4 Stunden von Kaisersbach, an der Grenze gegen das Oberamt Backnang gelegen; reicht alle Zehenten und andere Gefälle dem Staate.”
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Sägbühl
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“Hof mit 3 evangelischen Einwohnern. Ein kleines, neu angelegtes
Waldgütchen, auf der Markung von Kaisersbach ¼ Stunde östlich von diesem, mit dem es seine Verhältnisse theilt. Der kleine Zehente gehört der Pfarrei Kirchenkirnberg.”
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Schadberg
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“Weiler mit 66 evangelischen Einwohnern. Liegt an der blinden
Roth, an der von Welzheim nach Gaildorf führenden Staats-Straße, 1½ Stunden von Kaisersbach. Auf der Markung liegen außer einer
Mahl- und einer Säg-Mühle, auch Killenhof und Strohhof. Von derselben bezieht der Staat wegen des Kloster Lorch alle Gefälle.
Der Ort besteht aus 9 Erblehen. An der Straße steht ein sehr stattliches neues Haus.Wie es scheint, stand hier eine Burg, da der
Ort in alten Lagerbüchern und Urkunden Schadburg genannt wird; vielleicht einst der Sitz der Grafen des Nibelgaues. Wer sie
besessen, was zu ihr gehört hatte, konnte nicht ausgemittelt werden. Wohl aber treffen wir schon
frühe und ohne Zweifel durch die Hohenstaufen das Kloster Lorch im Besitze; ebenso frühe wird
einer von demselben abhängigen, dem heiligen Ulrich geweihten, Wallfahrtscapelle, deren Pflege
1352 erstmals Erwähnung geschieht, gedacht. Nach einem alten Verzeichnis von vielen Jahrstägen
in derselben war ein Graf Burkhard von Hohenberg der Gründer der Capelle, in welche auch Graf
Rudolph von Hohenberg und seine Gattin Margaretha von Thierstein eine ewige Messe stifteten. Im Chor der alten Capelle war eine Wandgemälde, die Leidensgeschichte darstellend, mit der
Jahreszahl 1393. Um´s Jahr 1480 scheint sie erneuert worden zu seyn, da nun zwei Altäre eingeweiht und den Wallfahrern Ablaß von vierzig, 1486 und 1487 von hundert Tagen zugesichert
wurde. Sie war damals dem Kloster Lorch einverleibt und wurde durch den Vicar von Welzheim versehen. Im Jahr 1517 ließ Lorch eine 1520 vollendete neue Kirche bauen, wobei viele hier
begraben gewesene todte Körper ausgegraben wurden. Nach dem noch vorhandenen Vertrag mit
Meister Michel Amsler, Steinmetz zu Welzheim, wurde der Chor 30’ lang und hoch und 20’ breit, mit
4 gehauenen Fenstern; er war gewölbt und hatte einen gehauenen Hochaltar. Der Thurm daneben
mit 4 gehauenen Schallfenstern war 45’ hoch. Das Langhaus war 55’ lang, 32’ breit und 25’ hoch
und hatte 4 Fenster und 2 Thüren. Es hatte einen Predigtstuhl und 3 Altäre. Die Kirche ging aber wegen der Reformation bald darauf ein und scheint auch nicht
lange hernach verfallen zu seyn. Sie stand auf dem sogenannten Ambrosiusberg, über der Mühle. Im Jahre 1791 wurde der Grundstein der Capelle von 1520 wieder aufgedeckt und die darin
gelegenen 4 silbernen Münzen und 2 Bleiplatten zum herz. Kirchenrath eingeschickt.Der Weiler gehört in das lorchsche Amt Pfahlbronn. Bei der Mühle liegt der nur noch ½ Morgen große
schwarze Weiher. Außer diesem war früher noch der 6 Morgen große sogenannte Schadburger-See und das St.Ulrichs Seelein vorhanden. Auf der Markung findet sich ein Bruch von Mühlsteinen
, der aber nicht viel betrieben wird.”
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Schillinghof
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“Weiler mit 66 evangelischen Einwohnern. Auf dem Gebirge
zwischen der blinden und schwarzen Roth, nahe bei Schadberg gelegen. Alle Zehenten und Gefälle stehen von Lorch her dem Staate zu. Ursprünglich ein zum Kloster Lorch gehöriger Fallhof,
der auch unter dem Namen Raven- und Ravelsweiler in älteren Urkunden vorkommt, ist derselbe seines schlechten Sandbodens
ungeachtet, nun zu einem unverhältnißmäßig bevölkerten Weiler erwachsen, dessen Bewohner nur Tagelöhner sind. Er gehört
Lorch, in dessen Amt Pfahlbronn. Das Kloster Adelberg verkaufte 1352 an Lorch, an dessen Capelle zu Schadburg, ein Lehen zu Rauensweiler.”
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Schmalenberg
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“Weiler mit Sägmühle und Kellerklinghöfle, 36 evangelische
Einwohner. Liegt auf dem westlichen Gebirge zwischen dem Wieslauf- und Strümpfelbach-Thälchen, 1½ Stunden von Kaisersbach. Der kleine Zehente steht der Pfarrei Steinenberg,
vom Kloster Lorch her aber gehören die übrigen Gefälle dem Staate zu. Schmalenberg gehörte in älteren Zeiten in das Amt Rudersberg. Graf Eberhard von Württemberg erwarb 1374 von
Conrad im Steinhaus zu Gmünd Güter und Rechte und 1380 verkaufte Peter Zieselmüller, Bürger zu Gmünd, an den Grafen 2
Höfe zu Kienvbach, 2 Gutlach zu dem Smalenberge, seinen Tannenwald daselbst und die Hälfte
eines Gutes zu dem Heldes, dessen andere Hälfte dem Heiligen von Welzheim gehörte. Die Hoheit
über Schmalenberg gehörte zur Herrschaft Waldenstein. Die an der Wieslauf liegende Sägmühle wurde 1666 erbaut.”
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Silberhäusle
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“Haus mit 5 evangelischen Einwohnern. Zunächst bei Killenhof.
Eine neuere Ansiedlung, die von dem früher hier gelegenen “Silberseelein” den Namen hat.”
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Spatzenhof
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“Hof mit 5 evangelischen Einwohnern. Ein kleiner rauher Waldhof
auf dem Gebirge, westlich ½ Stunde von Kaisersbach. Er reicht von der Forstverwaltung her alle Gefälle dem Staat.”
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Strohhof
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“Hof mit 23 evangelischen Einwohnern. Liegt auf der Markung von
Schadberg, jenseits der Straße und theilte mit demselben stets seine Verhältnisse. Er ist ziemlich groß und erzeugt vortrefflichen
Flachs. Auf der Markung liegt der 1½ Morgen große Birkensee.”
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Täle
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“Weiler mit 132 evangelischen Einwohnern. Südöstlich ½ Stunde
von Kaisersbach, an der blinden Roth, erst in neuerer Zeit auf der Markung von Kaisersbach entstanden.”
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Voggenmühlhöfle
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“Weiler mit 43 evangelischen Einwohnern. Ein schlechtes Gütchen
, das die Lagerbücher auch “Jehlenshöfle” nennen, auf dem Gebirge zwischen der blinden und der schwarzen Roth, an der Grenze gegen das Oberamt Gaildorf gelegen, 13/4 Stunden von
Kaisersbach. Die Zahl der nur vom Taglohn lebenden Einwohner hat sich, obgleich dieses vormalige Höfchen nur 31 Morgen Feldes
hat, innerhalb der letzten 25 Jahre verdoppelt. Es gehörte von jeher dem Kloster Lorch, wegen dessen der Staat noch alleiniger Grundherr ist.”
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Weidenbach
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“Hof mit 26 evangelischen Einwohnern, liegt auf der Markung von
Weidenhof und theilt immer mit diesem seine Verhältnisse. Dazu gehört eine am Otterbach gelegene Sägmühle.”
Anmerkung: gehörte 1845 wie auch Weidenhof zu Kirchenkirnberg
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Weidenhof
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“Weiler mit 62 evangelischen Einwohnern. Südwestlich ½
Stunde von Kirchenkirnberg, auf der Grenze des Oberamts Backnang gelegen. Eine vormals Kloster murrhardtsche Besitzung. Paul von Rinderbach, Bürger zu Gmünd, verkauft
1424 dem genannten Kloster das Vogtrecht und alle seine Rechte zu Weidenbach, die er von demselben zu Lehen hatte, um 31 fl. Zwischen Weidenbach und Weidenhof zieht
der Römerwall (hier “Schweingraben”) in gerader Richtung auf Murrhardt zu.”
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Wiesensteighof
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“Weiler mit 32 evangelischen Einwohnern. Ganz nahe bei Ebni
gelegen, aus welchen dieses rauhe Waldgütchen von nur 16 Morgen Feldes hervorgegangen ist. Die Zahl der Einwohner war im Jahre 1819 nur 12. Den großen und kleinen Zehenten und die
übrigen Gefälle bezieht der Staat.”
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Ziegelhütte
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“Weiler mit 32 evangelischen Einwohnern. Oestlich ¼ Stunde von
Kaisersbach gelegen, hat stets alle Verhältnisse mit diesem getheilt.”
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Holzbuckel ( heute nicht mehr vorhanden )
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“Hof mit 25 evangelischen Einwohnern. Ein zwischen Ebni
und Hägerhof gelegenes, schon seinem Namen nach rauhes, Waldgütchen von 13 Morgen, das alle Verhältnisse mit Höfenäckerle theilt und wohl auch von gleichem Alter ist.”
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Salbengehren ( heute nicht mehr vorhanden )
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“Hof mit 19 evangelischen Einwohnern. Zwischen
Fratzenklingenhof und Gallenhöfle, nördlich über dem Ebni-See gelegen; ein kleineres neueres Forstgut, das alle seine Verhältnisse stets mit Rotenmad getheilt hat.”
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Seehäusle ( heute nicht mehr vorhanden )
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“Haus mit 26 evangelischen Einwohnern, oberhalb
Sägbühl, an der blinden Roth gelegen. Erst in neuerer Zeit an dem bei Kaisersbach erwähnten See angelegt.”
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