Supersize

Aktuelle Nachrichten

Nächste Termine

Samstag, 04.02.2012

Das Wetter in Kaisersbach

Bedeckt

Bedeckt bei 3°C

Feuchtigkeit: 60 %



Live-Webcam

Gemeinde Kaisersbach > Gemeinde > Wasserqualität

Bekanntgabe der Wasserqualität im Jahre 2011

Trinkwasser – unser wichtigstes Lebensmittel! Bekanntgabe der Wasserqualität im Jahre 2011

Eine der 3 Brunnenstuben unserer Eigenwasserversorgungsanlage in Kaisersbach-Weidenbach.  Diese Brunnenstube ist Teil unserer weitläufigen Versorgungsanlage in der Gemeinde Kaisersbach. Mit den 4 Quellen in Weidenbach können wir nahezu 70 Prozent unseres Wasserbedarfs in der Gemeinde decken. Außerdem beliefern wir noch die Teilorte Gaußmannsweiler und Eckartsweiler der Stadt Welzheim. Insgesamt benötigen wir in Kaisersbach pro Jahr ca. 150.000 Kubikmeter an Trinkwasser. Etwa 120.000 Kubikmeter fördern wir aus den eigenen Quellen, ca. 30.000 Kubikmeter werden jährlich  vom Zweckverband Wasserversorgung Menzlesmühle bezogen. Die zentrale Verteilung erfolgt über den  32 m hohen Wasserturm in Kaisersbach.  

 

Das Trinkwasser ist nicht nur in der Gemeinde Kaisersbach das wichtigste Lebensmittel. Es gehört heute zur Selbstverständlichkeit, dass es überall ins Haus geliefert wird. Hinter einer ordentlichen Trinkwasserversorgung stehen aber wichtige Einrichtungen in der Gemeinde, die ständig gewartet und vor allem überprüft werden müssen. Erst dann, wenn die Wasserlieferung, weshalb auch immer ausfällt, wird jedem in der Gemeinde klar, wie wichtig die Trinkwasserversorgung in der heutigen Zeit wirklich ist. Insgesamt kann man sagen, dass wir in Mitteleuropa in der glücklichen Lage sind, Trinkwasser jederzeit in ausreichender Menge und in sehr Qualität zur Verfügung zu haben. In vielen Ländern in Afrika, Asien und auch in Südamerika ist das nur ein Wunschtraum. Dort haben Millionen von Menschen keinerlei Zugang zu sauberem Wasser. Außerdem muss auch heute noch das Wasser über weitere Strecken mühselig transportiert werden, weil es keine Druckwasser-Versorgungsanlagen gibt. Aber bereits in Südeuropa wirkt sich der Klimawandel durch Wasserknappheim im Sommer aus. Deshalb gilt nach wie vor auch in unserer sehr wasserreichen Region im Welzheimer Wald: Das Grundwasser muss unbedingt sauber gehalten werden und trotz dem Überangebot an Wasser, das wir derzeit noch haben, sollte man Trinkwasser sparsam und nachhaltig verwenden.

Die Qualität unseres örtlichen Trinkwassers wird regelmäßig überprüft. Das Ergebnis der letzten Vollanalysen vom 21. Juni 2011 kann aus den nachstehenden Tabellen entnommen werden. Wie bereits in den Vorjahren  hat die Gemeinde Kaisersbach die Wasserqualität in zwei Analysen beurteilen lassen. Zum einen wurde das reine sog. Eigenwasser der Dosenklingenquellen untersucht und in einer besonderen Aufstellung offen gelegt.  Im Einvernehmen mit dem Landratsamt (Geschäftsbereich Gesundheit) wird erneut auch das Untersuchungsergebnis bekannt gegeben, das sich auf das sog. Mischwasser bezieht. Bekanntlich fördert die Gemeinde Kaisersbach aus den sog. Dosenklingenquellen bei Weidenbach Eigenwasser und gibt dieses je nach Versorgungslage unvermischt an die Haushalte ab. Häufig wird jedoch im Wasserturm in Kaisersbach Eigenwasser mit sog. Fremdwasser (Bezug vom Zweckverband Wasserversorgung Menzlesmühle über den WT Aichstrut) vermischt und so an die Endverbraucher abgegeben. Der Grad der Zumischung ist davon abhängig, in welchem Umfang unsere eigenen Quellen für die Versorgung ausreichen. Die Werte der Tabelle „Mischwasser“ ist also eine Momentaufnahme vom Tage der Probeentnahme und kann schwanken. Vorrangig nutzen wir die eigenen Quellen, erst wenn da Engpässe bestehen, wird das Fremdwasser bezogen und zugemischt. Um auch diese Zusammensetzung des sog. Mischwassers darzustellen, haben wir die 2. Tabelle mit der Bezeichnung „Mischwasser“ unten ebenfalls beigefügt. Es gibt jedoch zwischen dem reinen Eigenwasser der Gemeinde und dem sog. Mischwasser kaum einen Unterschied. Vor allem nicht in der Qualität. Lediglich das reine Eigenwasser der Gemeinde Kaisersbach ist etwas härter (lt. Analyse 2011 14,3 Grad dH) als das sog. Mischwasser (7,5 Grad dH). Härteres Wasser ist jedoch keinesfalls qualitativ schlechter, wie weiches Wasser. Ein weiterer Unterschied gibt es beim Nitrat, das beim Eigenwasser bei 19,9 mg/l liegt, während das Mischwasser diesmal einen Nitratwert von 3,3 mg/l aufweist. Somit ist das Mischwasser wesentlich nitratärmer, wie das reine Eigenwasser der Gemeinde. Trotzdem bestehen gegen den Nitratwert von rd. 20 mg/l keinerlei Bedenken.  Der europaweite Grenzwert liegt nämlich bei 50 mg/l, der bei weitem nicht erreicht wird. Details  ersehen Sie bei einem Vergleich der beiden Tabellen.

Entsprechend den Vorgaben der Trinkwasserverordnung geben wir hiermit  nachstehend die gesamten Analyseergebnisse 2011 bekannt, mit dem Hinweis, dass das Trinkwasser der Gemeinde Kaisersbach uneingeschränkt den strengen Bestimmungen der Trinkwasserverordnung 2001 voll und ganz entspricht. Die Trinkwasserverordnung wurde im Frühjahr 2011 in einigen Teilen geändert, die jedoch erst zum 01. 11. 2011 in Kraft treten. Die wichtigsten Änderungen sind hier, dass ab dem Inkrafttreten der neuen Bestimmungen zum einen auch der Urangehalt des Trinkwasser regelmäßig zu untersuchen ist. Ein Grenzwert von 10 Mikrogramm pro Liter wurde in der Verordnung festgelegt, der jedoch von der Gemeinde Kaisersbach jederzeit gut eingehalten werden kann. Bekanntlich befinden sich die Quellen im Bereich Weidenhof in einem geologischen Bereich, der uranhaltig ist. Allerdings wirkt sich das uranhaltige Gestein kaum auf unsere Quellen aus. Außerdem sind künftig regelmäßige Kontrollen des Duschwassers auf Legionellen durchzuführen. Diese Kontrollen wurden bereits turnusmäßig für den Bereich der Gemeindehalle und des Umkleidegebäudes Anwanden durchgeführt. Zuletzt im Januar dieses Jahres. Die Untersuchung ergab keine Beanstandungen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Herrn BM Kern.